Installateure/Bauherren

Was sind Baukostenzuschüsse?

Gemäß § 11 NAV und NDAV sowie § 9 AVB WasserV werden Baukostenzuschüsse vom Netzbetreiber an den Anschlussnehmer zur teilweisen Deckung der bei wirtschaftlich effizienter Betriebsführung notwendigen Kosten für die Erstellung oder Verstärkung der örtlichen Verteilanlagen einschließlich Transformatorenstationen erhoben, soweit sich die Anlagen ganz oder teilweise zuzordnen lassen, in dem der Anschluss erfolgt.

Die Berechnung erfolgt gemäß der Allgemeinen Preise und Bedingungen für Netzanschlüsse der Sparten Strom, Erdgas, Trinkwasser sowie Baukostenzuschüsse (BKZ) und weiteren Kosten gem. aktueller Veröffentlichung (Stand 01.03.2017) für die ASW.

Was ist ein Hausanschluss?

Der Hausanschluss ist die Schnittstelle zwischen kundeneigenen Installationen und unserem Leitungsnetz. Diese Schnittstelle beinhaltet den definierten Übergabepunkt sowie dessen Zuleitung. Die Übergabepunkte werden anhand ihrer Versorgungsart (Strom, Erdgas oder Wasser) und ihrem jeweiligen Montageort unterschieden.

Für den Montageort werden Varianten im Freien oder im Gebäude angeboten. Der Übergabepunkt wird jedoch immer aus den Hausanschluss-Sicherungen oder einer Absperreinrichtung (Erdgas/Wasserhahn) gebildet.

Die Zuleitungen sind je nach Versorgungsart als Kabel (z. B. für Strom) oder als Rohr (für Erdgas oder Wasser) ausgeführt. Die Dimensionierung und Ausführung des Übergabepunktes bzw. der Zuleitung werden nach dem von Ihnen geplanten Leistungsbedarf ausgewählt.

Wie sieht ein Hausanschluss korrekt aus?

HAUSANSCHLUSSRAUM

Für den Anschluss Ihres Gebäudes an die Strom-, Erdgas-, Wasser- und Fernwärmeversorgung und für die Unterbringung der entsprechenden Zähler müssen Sie im Kellergeschoss einen zur Straße hin gelegenen Raum einplanen (siehe hierzu auch Normblatt DIN 18012 „Hausanschlussraum“). Bei nicht unterkellerten Gebäuden muss ein Hausanschlussraum im Erdgeschoss eingeplant werden.

Die Mauerdurchbrüche für die Strom-, Erdgas-, Wasser- und Fernwärmeversorgung werden bei der Auftragserteilung mit „Tiefbau“ von den Albstadtwerken durchgeführt.

MEHRSPARTENHAUSEINFÜHRUNG (MSH)

Über die Mehrspartenhauseinführung (MSH) werden alle notwendigen Hausanschlussleitungen über einen Graben in den Hausanschlussraum geführt. Hierbei wird eine optimale Kellerwanddurchdringung bei geringem Platzbedarf erreicht.

Beispiele vom Einbau einer Mehrspartenhauseinführung

Infos für Bauherren

Kontaktdaten Netzvertrieb

Tel. 07432 160-4330
E-Mail: netzvertrieb@remove-this.albstadtwerke.de