
Einstimmig
hat der Gemeinderat Gammertingen vergangenen Woche den Vorschlag
von Bürgermeister Holger Jerg angenommen, künftig die
Betriebsführung des stadteigenen Hallenbades an die Albstadtwerke
zu übertragen. Für den Energie-Dienstleister aus Albstadt
ist dies ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Expansion von Dienstleistung
ins benachbarte Umland. Das Kooperationsmodell beinhaltet die Übernahme
der Betriebsaufsicht. Um das Hallenbad in Gammertingen ordnungsgemäß
und kostengünstig weiter beteiben zu können, standen die
Räte vor der Entscheidung, zusätzliches Personal aufzubauen
oder einen kompetenten und fairen Dienstleister zu suchen.
Da die Albstadtwerke neben der Energie- und Wasserversorgung
sämtliche Bäder der Stadt Albstadt bewirtschaften und
über entsprechendes Personal mit Kompetenz und Fachwissen
verfügt, wurden entsprechende Gespräche zur Vorlage
eines Dienstleistungsangebotes geführt. Ausschlaggebend für
die positive Entscheidung war es, dass die Anforderungen nur durch
speziell ausgebildetes Fachpersonal ausgeführt werden können.
Sie orientieren sich an den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft
für das Bäderwesen.
Diese Kooperation wird als ein "gutes Geschäft für
beide Seiten" kommentiert. Die Stadt Gammertingen könne
das Hallenbad kostengünstig und ordnungsgemäß
weiter betreiben und der Dienstleister Albstadtwerke hat die Möglichkeit,
seine kompetente Leistung im Bereich der Bäder über
die Grenzen Albstadts anzubieten. Eindeutig wurde betont, dass
die neue Regelung keine nachteiligen Auswirkungen auf drei Angestellte
hat, die z.Z. in Gammertingen im Hallenbad tätig sind.