[ Über uns ]
[ News ]
Pressespiegel
Download
[ Produkte ]
[ Bäder ]
[ Service ]
[ Netz ]
 Home » News » Pressemeldungen »
Blockheizkraftwerk im badkap wurde modernisiert
 
Schon seit 20 Jahren setzen die Albstadtwerke auf die erfolgreiche Technologie der Kraft-Wärme-Kopplung. Gegenüber der getrennten Erzeugung von Strom und Wärme wird der eingesetzte Energieträger Erdgas sehr effizient genutzt. Dadurch wird eine Einsparung der Primärenergie von bis zu 35 % ermöglicht.
Nachdem das Blockheizkraftwerk im badkap seit über 20 Jahren zuverlässig Strom und Wärme produziert hat, wurde im Rahmen der letztjährigen Schließung des Freizeitbades auch die alte 6-Modulanlage gegen eine leistungsfähigere 4-Modulanlage ersetzt.

Laut Anton Bernath, der bei den Albstadtwerken für den Bereich Wärme verantwortlich ist, wurden während der gesamten Betriebszeit seit April 1983 ca. 52.150.000 Kilowattstunden Strom erzeugt. Diese würden ausreichen um 15.000 Haushalte ein Jahr lang mit elektrischer Energie zu beliefern. Gleichzeitig belief sich die Wärmeproduktion auf 126.600.000 Kilowattstunden, was ausreichen würde um 5.000 Einfamilienhäuser ein Jahr lang mit Heizenergie versorgen zu können.

Jede der 6 Maschinen erreichte ca. 93.000 Betriebsstunden. Verglichen mit einem LKW-Motor entspricht dies einer Laufleistung von etwa 4.500.000 km!

Gegenüber der getrennten Erzeugung von Strom und Wärme erreicht man durch den Einsatz der effizienten Blockheizkraftwerke Primärenergieeinsparungen von ca. 35 %. Hierdurch und weil als Primärenergie das aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung gegenüber anderen fossilen Energieträgern umweltschonendere Erdgas zum Einsatz kam, fiel auch die Emissionsbilanz entsprechend günstig aus. Im Vergleich zur Stromerzeugung in einem Kohlekraftwerk und einer Wärmeerzeugung per Ölkessel wurde durch die gesamte Anlage im badkap insgesamt ca. 871Tonnen Kohlendioxidausstoß eingespart.

Obwohl die in die Jahre gekommene Anlage durch systematische Wartung und Instandhaltung immer noch sehr zuverlässig arbeitete, wurde die Beschaffung von Verschleiß-und Ersatzteilen zunehmend problematisch. Diese waren zum Teil nur noch durch entsprechrend teure Sonderanfertigungen zu erhalten.

Das seit April 2002, durch die Bundesregierung neu geregelte Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz, sowie das durch das Land Baden-Württemberg aufgelegte „Klima-Schutz-Plus“ Zuschussprogramm, gaben den entscheidenten Ausschlag, die bisherige Anlage durch eine Neuanlage zu ersetzen. Die Gesamtinvestition amortisiert sich bereits durch diese beiden Punkte und einen besseren Wirkungsgrad gegenüber einem weiteren Betrieb der Altanlagen in ca. 6 Jahren.

Presseansprechpartner
Die Produkte
Das Unternehmen